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Die lustige Witwe (Sponsorenveranstaltung)

  • Opernhaus Zürich 1 Falkenstrasse Zürich, ZH, 8008 Schweiz (Karte)

Sponsorenveranstaltung, nicht öffentlich

Die lustige Witwe ist eine Operette in drei Akten von Franz Lehár mit einem deutschen Libretto von Victor Léon und Leo Stein, das auf der Komödie L'attaché d'ambassade von Henri Meilhac basiert.
Die Uraufführung fand am 30. Dezember 1905 im Theater an der Wien in Wien statt.

Figuren und ihre Stimmlagen:

  • Hanna Glawari: Sopran – Die wohlhabende junge Witwe, um deren Hand viele buhlen.

  • Graf Danilo Danilowitsch: Bariton – Ein Diplomat, der Hanna liebt, sich aber aus Stolz nicht zu seinen Gefühlen bekennen will.

  • Valencienne: Sopran – Die junge Frau von Baron Mirko Zeta, die eine Affäre mit Camille hat.

  • Camille de Rosillon: Tenor – Ein französischer Diplomat und Liebhaber von Valencienne.

  • Baron Mirko Zeta: Bass – Der besorgte Gesandte von Pontevedro, der verhindern will, dass Hannas Vermögen ins Ausland geht.

  • Njegus: Buffo-Bariton – Der gewitzte Kanzlist der Gesandtschaft.

  • St. Brioche & Cascada: Tenor & Bariton – Französische Adelige, die Hannas Vermögen begehrlich ins Auge fassen.

Handlung (Zusammenfassung):

Erster Akt:

In der Pariser Botschaft des fiktiven Kleinstaats Pontevedro sorgt man sich um die finanzielle Zukunft des Landes. Die wohlhabende Witwe Hanna Glawari ist auf der Suche nach einem neuen Ehemann, und der pontevedrinische Gesandte Baron Zeta will verhindern, dass sie einen Ausländer heiratet – denn sonst würde ihr Vermögen dem Staat verloren gehen. Er beauftragt den Lebemann Graf Danilo, Hanna für sich zu gewinnen. Doch das ist problematisch: Danilo und Hanna waren einst ein Paar, bevor Danilos adlige Familie die Heirat mit einer Bürgerlichen untersagte. Aus Stolz weigert sich Danilo, seine Gefühle einzugestehen, während Hanna ihn herausfordert. In der Zwischenzeit flirtet die verheiratete Valencienne mit dem charmanten Camille de Rosillon, was zu Verwicklungen führt.

Zweiter Akt:

Bei einer Gartenparty in Hannas Villa zeigt sich, dass die reichen Pariser Herren um die Hand der Witwe buhlen. Hanna jedoch ist nur an Danilo interessiert, der wiederum eifersüchtig reagiert, aber weiterhin seine Liebe nicht eingestehen will. Unterdessen gerät die Affäre zwischen Valencienne und Camille in Gefahr, als sie zusammen in einem Pavillon entdeckt werden. Um Valenciennes Ehre zu retten, behauptet Hanna, sie selbst sei die Frau im Pavillon gewesen.

Dritter Akt:

Die Handlung kulminiert in einem ausgelassenen Fest im Stil des Pariser Nachtclubs Maxim’s, wo sich alles um Liebe, Eifersucht und Missverständnisse dreht. Hanna erklärt, dass sie erneut heiraten möchte – jedoch nur aus Liebe. Danilo verlässt wütend die Feier, doch als er zurückkehrt, erfährt er, dass Hannas Vermögen bei einer neuen Ehe dem Mann zufällt, den sie heiratet – und nicht mehr dem Staat. Er gesteht endlich seine Liebe, und die beiden finden zusammen. Auch Valencienne kann ihre Ehe retten, indem sie ihrem Mann zeigt, dass sie ihm doch treu geblieben ist.

Historische Einordnung:

"Die lustige Witwe" gilt als eine der bedeutendsten Operetten überhaupt und brachte Franz Lehár weltweiten Ruhm. Sie verbindet schwungvolle Wiener Walzer, ungarische Rhythmen und elegante Pariser Lebenslust mit einer charmanten, humorvollen Handlung. Besonders bekannt sind Musiknummern wie "Da geh’ ich zu Maxim""Vilja-Lied" und das berühmte "Lippen schweigen", das als einer der schönsten Operetten-Duette aller Zeiten gilt.

Lehár brachte mit diesem Werk einen neuen Stil in die Operettenwelt: Die leichte, heitere Handlung wurde mit einer emotional nuancierten Musik kombiniert, die der Operette einen tieferen Ausdruck verlieh. Die lustige Witwe wurde ein Welterfolg und gehört bis heute zu den meistgespielten Werken des Genres.

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